Erst einmal klingt der Vorschlag von Herrn Dr. Thomas Goppel bei einer Veranstaltung in München recht vernünftig. Wenn Eltern merken, daß Schulbildung richtig Geld kostet, dann sorgen sie sich vielleicht auch mehr um die Einhaltung der Schulpflichten ihrer Spößlinge.
Laut Plan dieses Politikers sollte dazu das Kindergeld angehoben werden - um satte 100 Euro. Nur mal so am Rande: Kindergeld gilt gemeinhin als Familien-Förderung und Schulausbildung nicht; trotzdem wird hier beides in einen Topf geworfen und kräftig verrührt.
Was wird geschehen? Eltern kaufen sich künftig die Art und Umfang von Bildung, die sie sich leisten können. Reiche Eltern - gute Bildung, arme Eltern - keine Bildung. So einfach. Zwei-Klassen-Gesellschaft von Geburt an, so nenne ich das.
Ich kann nicht verstehen, wie ein scheinbar gebildeter Mensch so einen Schwachsinn auch nur ernsthaft in Erwägung ziehen kann. Oder will er die totale Gesellschaft?
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Samstag, 17. März 2007
Donnerstag, 8. Februar 2007
Was machen die Schulen mit dem Büchergeld
Da wird mit viel Trara das Büchergeld als Lösung gegen den Bildungsnotstand in Deutschland eingeführt und die Eltern damit noch mehr belastet.
Seit Jahren zahle ich nun - zwar widerstrebend, aber doch - meinen Anteil zum Ausstieg aus der Pisa-Krise. Nur neue Bücher hat's seitdem für mein Kind noch nicht gegeben.
Vielleicht lag es ja an der unklaren Situation bei der Rechtschreibreform (so richtig "fertig" ist man bei diesem Kasperltheater wohl noch nicht). Oder vielleicht haben die Schulen mit dem Geld ja auch andere Pläne? Aber komisch ist es dann schon, wenn Eltern von der Schule aufgefordert werden - freiwillig natürlich - für den Unterricht passende Bücher zu kaufen.
Das nennt sich dann wohl Bildungspolitik. Habe ich verstanden. Aber warum heißt das "Büchergeld" denn "Büchergeld"? Das muß man mir wohl noch erklären.
Seit Jahren zahle ich nun - zwar widerstrebend, aber doch - meinen Anteil zum Ausstieg aus der Pisa-Krise. Nur neue Bücher hat's seitdem für mein Kind noch nicht gegeben.
Vielleicht lag es ja an der unklaren Situation bei der Rechtschreibreform (so richtig "fertig" ist man bei diesem Kasperltheater wohl noch nicht). Oder vielleicht haben die Schulen mit dem Geld ja auch andere Pläne? Aber komisch ist es dann schon, wenn Eltern von der Schule aufgefordert werden - freiwillig natürlich - für den Unterricht passende Bücher zu kaufen.
Das nennt sich dann wohl Bildungspolitik. Habe ich verstanden. Aber warum heißt das "Büchergeld" denn "Büchergeld"? Das muß man mir wohl noch erklären.
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